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Für die ersten 10 Kund:innen lohnt es sich, ein bisschen zu experimentieren. Wir haben ein paar Experimente für dich gesammelt, die bei unseren Gründungen funktionierten.

Stichwort: Matthäus-Effekt

Ja, es besteht ein religiöser Bezug. „Wer hat, dem wird gegeben“, so ähnlich heißt es in den alten Schriften. Trotzdem kannst du dir diesen Effekt, der in der Soziologie untersucht wurde, in den ersten Phasen deiner Gründung zunutze machen.

Wir schauen uns das nochmal genauer an, denn der Matthäus-Effekt sagt:

Dein Erfolg aus der Vergangenheit hat einen Effekt auf deinen Erfolg in der Zukunft. (1)

Natürlich kannst du dir keine Kund:innen für die Vergangenheit aus dem Hut zaubern aber du kannst mit Testkund:innen aufholen.

Ziele, die du mit Testkund:innen verfolgst

1. Ein Empfehlungssystem aufbauen

Kund:innen werden von aktuellen oder bisherigen Kund:innen empfohlen, weil sie zufrieden sind. Du baust dir einen Kreis von Menschen auf, die gerne eine Dienstleistung mit deinem verknüpfen.

2. Erfahrung sammeln

Gerade am Anfang brauchst du Kund:innen, die an dich und deine Zukunft glauben, obwohl du noch wenig vorzuweisen hast. Das sind oft Early Adopters (ca. 13,5 %), die gern Neues testen, ohne Proof zu haben.

Du lernst:

Dadurch führst du später auch Sales-Gespräche viel besser.

3. Referenzen sammeln

Für alle, die gerne ein Proof of Concept sehen, bevor sie investieren, weil sie nicht so gern austesten. Diese Referenzen machen sich gut auf deinen Werbematerialien, Pitch-Decks, deiner Website und deinen Social-Media-Accounts. Idealerweise mit Logos und Ergebnissen.