Du glaubst, PR ist kostenfreie Werbung
Journalist:innen sind keine verlängerte Werkbank für deine Botschaften – ihr Auftrag ist es, relevante, gut recherchierte und spannende Inhalte für ihre Leser:innen zu produzieren. Deshalb ist es wichtig, nie vorzugeben, wie ein Beitrag geschrieben werden sollte oder welche Aussagen unbedingt enthalten sein müssen. Wenn du genaue Formulierungen platzieren oder eine bestimmte Botschaft kontrollieren willst, bist du im Bereich Advertorial oder bezahlter Werbung und dann solltest du diesen Weg bewusst wählen.
Deine Anfrage ist generisch
Medien einfach mitzuteilen, dass du „für ein Interview bereitstehst“. Journalist:innen haben keinen Mangel an Expert:innen. Für jedes Thema finden sie problemlos eine Person, der bereits etabliert ist oder besser passt. Stattdessen solltest du konkrete, relevante und aktuelle Themenvorschläge machen
Für den ersten Auftritt direkt die Hand aufmachen
Gerade zu Beginn bringt dir ein PR-Auftritt in der Regel mehr als dem Medium. Du sammelst Erfahrung, erhöhst deine Sichtbarkeit und gewinnst Glaubwürdigkeit. Überlege deshalb sorgfältig, ob das Medium wirklich stärker von dir profitiert als du von dem Auftritt. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, den ersten Beitrag als Chance zu sehen, nicht als bezahlte Dienstleistung. Sobald du bekannter bist und echten Mehrwert lieferst, kannst du selbstbewusst über Honorare sprechen.