TEMPLATE ▪ PR-BASICS


Warum PR als Gründer:in?

Als Gründer:in startest du in einen Markt, der nicht aktiv auf dich wartet. Deshalb brauchen wir Werkzeuge wie Marketing, Sales und PR – sie verwandeln deine Idee in etwas, das außen sichtbar wird.

PR ist dabei der Moment, in dem Menschen von dir hören, bevor sie dich kennen. Sie lesen über dich in Medien, die sie täglich konsumieren, sehen dich vielleicht im Fernsehen oder entdecken dich in einem Podcast. Und manchmal genügt ein einziger Auftritt, um ein E-Commercelager in wenigen Minuten leerzuräumen.

Es muss nicht immer so spektakulär sein – aber jeder PR-Moment sorgt dafür, dass Kund:innen und Multiplikator:innen dich zum ersten Mal wahrnehmen. Manche Speaker:innen bauen darauf sogar ein ganzes Business auf.

Hier soll es aber erstmal um die Grundlagen gehen, wenn du deinen ersten PR-Auftritt eintüten möchtest.

📌 Häufige Fehler am Anfang


  1. Du glaubst, PR ist kostenfreie Werbung

    Journalist:innen sind keine verlängerte Werkbank für deine Botschaften – ihr Auftrag ist es, relevante, gut recherchierte und spannende Inhalte für ihre Leser:innen zu produzieren. Deshalb ist es wichtig, nie vorzugeben, wie ein Beitrag geschrieben werden sollte oder welche Aussagen unbedingt enthalten sein müssen. Wenn du genaue Formulierungen platzieren oder eine bestimmte Botschaft kontrollieren willst, bist du im Bereich Advertorial oder bezahlter Werbung und dann solltest du diesen Weg bewusst wählen.

  2. Deine Anfrage ist generisch

    Medien einfach mitzuteilen, dass du „für ein Interview bereitstehst“. Journalist:innen haben keinen Mangel an Expert:innen. Für jedes Thema finden sie problemlos eine Person, der bereits etabliert ist oder besser passt. Stattdessen solltest du konkrete, relevante und aktuelle Themenvorschläge machen

  3. Für den ersten Auftritt direkt die Hand aufmachen

    Gerade zu Beginn bringt dir ein PR-Auftritt in der Regel mehr als dem Medium. Du sammelst Erfahrung, erhöhst deine Sichtbarkeit und gewinnst Glaubwürdigkeit. Überlege deshalb sorgfältig, ob das Medium wirklich stärker von dir profitiert als du von dem Auftritt. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, den ersten Beitrag als Chance zu sehen, nicht als bezahlte Dienstleistung. Sobald du bekannter bist und echten Mehrwert lieferst, kannst du selbstbewusst über Honorare sprechen.

  4. Die Arbeit für deine ersten Beiträge zu unterschätzen

    Alles, was du schon einmal gemacht hast, wird mit der Zeit leichter, aber der Start bei null ist immer der schwierigste Punkt. Die ersten PR-Beiträge kosten Zeit, Nerven und oft deutlich mehr Vorbereitung, als man erwartet. Plane deshalb die doppelte Zeit ein. So vermeidest du Stress, arbeitest sauberer und lernst, was später routiniert wird.


🏆 Stufen im PR-Game

🟦 Newbie

Du machst deine ersten Schritte, stellst dich bei Medien vor und sammelst die ersten Veröffentlichungen.

🟧 Next-Up Expert

Organische Anfragen treffen ein. Medien kommen auf dich zu, weil du sichtbarer wirst und schon Vertrauen aufgebaut hast.

🟩 Top-of-Mind-Status & monetisierbare Sichtbarkeit